Wichtige Änderungen bei der BfS dual B/F
Das Innovationsvorhaben BfS dual ist durch einen Brief der Ministerin am 16.02.2026 in bedeutendem Umfang eingeschränkt worden. Das Kultusministerium hat entschieden, den Bildungsgang BfS dual B/F ab dem Schuljahr 2026/2027 zu verändern. Der bisher von uns beworbene F-Strang wird komplett gestrichen, dafür wird die Fachoberschule Klasse 11 wieder vollumfänglich eingeführt (mit 800 Zeitstunden Praktikumsanteil). Außerdem entfält die Möglichkeit für Hauptschülerinnen und Hauptschüler, innerhalb eines Jahres den Realschulabschluss zu erwerben. Diese Schülerinnen und Schüler müssen weiterhin das zweite Jahr der Berufsfachschule besuchen.
Die konkreten Vorgaben des Landes für die veränderte BfS dual liegen der BBS Bremervörde noch nicht vor. Sobald wir diese kennen, nehmen wir mit allen Schülerinnen und Schülern, die sich für die BfS dual B/F angemeldet hatten, Kontakt auf und beraten hinsichtlich der Schulplatzwahl.
Im Januar fand an der BBS Bremervörde unter der Leitung von Malte Holsten das 80-stündige ReZA-Modul statt. Es bereitet Landwirte und Landwirtinnen darauf vor, künftig Werker/innen in der Landwirtschaft auszubilden. Diese Ausbildung richtet sich an Menschen, die wegen Lern- oder Entwicklungsbeeinträchtigungen keine reguläre landwirtschaftliche Ausbildung absolvieren können.
Am Kurs nahmen 17 Personen teil: 14 Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Fachschule für Agrarwirtschaft, zwei externe Landwirte und eine Lehrkraft der BBS. Organisiert wurde das Modul von der Bildungsgangs-Gruppe Agrarwirtschaft unter Leitung von Dorothee Lux gemeinsam mit Malte Holsten. Themen waren unter anderem Pädagogik, Didaktik, Psychologie, medizinische Grundlagen und Sozialhilferecht.
Weitere Einblicke gaben Florian Acker, Benjamin Horst von der Bundesagentur für Arbeit, Christian Klindworth und Inger Martens von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Unterstützt wurde das Modul auch durch eine Spende des Lions Clubs Bremervörde. Für die Verpflegung sorgten Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Elisabeth Dallmann.
Ein Haus voller Geschichten: Neue Eindrücke durch regionale Kunstgeschichte
Mitten in Bremervörde verbirgt sich ein Museum, das leicht übersehen werden kann und gerade deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient: das Tetjus-Tügel-Museum im Alten Rathaus. Liebevoll eingerichtet von Hein Meyer, ist es kein klassisches Museum mit Schautafeln und Vitrinen, sondern ein Ort, der regionale Geschichte spürbar macht.
Der Deutschkurs des beruflichen Gymnasiums besuchte das Museum und zeigte sich von den vielfältigen Eindrücken überrascht. Die Schüler berichten, dass sie nach einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Einführung erfuhren, dass Hein Meyer die Gemälde selbst zusammengetragen hat und das Museum seit 2021 für alle geöffnet ist. Außerdem habe die Klasse gelernt, dass die Sammlung mittlerweile über 200 Bilder von Tetjus Tügel umfasst. Beim Rundgang, so schildern die Schüler, sei besonders aufgefallen, wie gemütlich und persönlich alles gestaltet ist: Möbel, Gegenstände und kleine Details wie Tetjus Tügels altes Akkordeon gäben Einblicke in seinen Alltag und ließen Besucher in eine andere Zeit eintauchen.
Die Schüler erklären, dass beim Betrachten der Ausstellung viele Fragen entstanden seien, weil die Kunst auf jeden unterschiedlich wirkte. Hein Meyer und sein Team hätten diese Fragen mit spürbarer Leidenschaft beantwortet und spannende Geschichten aus dem Leben von Tetjus Tügel und seiner Frau Vera Tügel erzählt. Die Klasse erwähnt außerdem ein kleines Videospiel, das besonders für jüngere Besucher interessant sein könne.
Nach dem Besuch, so fassen die Schüler zusammen, seien sie mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gegangen und könnten sagen, dass der Aufenthalt alles andere als langweilig gewesen sei. Ein Besuch im Tetjus-Tügel-Museum eröffne neue Blickwinkel auf frühere Zeiten und auf die Heimat und sei auch für die jüngere Generation empfehlenswert. Wer ein Museum suche, das nicht überfordert, sondern zum Nachdenken einlädt, sollte diesem besonderen Ort in Bremervörde unbedingt einen Besuch abstatten.
Schluss mit Papierkram. Registriere dich für deine gewählte Schulform mit dem BOB-Anmeldesystem. Alle Daten werden digital erfasst.
Nehmen Sie schon vor einem Wechsel an unsere Schule Kontakt zu uns auf. So können wir uns rechtzeitig auf Ihren Schulbesuch vorbereiten - und besondere Erfordernisse bei unserer Planung berücksichtigen. Wir sind speziell geschult und mit hoher Motivation bei der Arbeit.