Ein Haus voller Geschichten: Neue Eindrücke durch regionale Kunstgeschichte
Mitten in Bremervörde verbirgt sich ein Museum, das leicht übersehen werden kann und gerade deshalb besondere Aufmerksamkeit verdient: das Tetjus-Tügel-Museum im Alten Rathaus. Liebevoll eingerichtet von Hein Meyer, ist es kein klassisches Museum mit Schautafeln und Vitrinen, sondern ein Ort, der regionale Geschichte spürbar macht.
Der Deutschkurs des beruflichen Gymnasiums besuchte das Museum und zeigte sich von den vielfältigen Eindrücken überrascht. Die Schüler berichten, dass sie nach einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Einführung erfuhren, dass Hein Meyer die Gemälde selbst zusammengetragen hat und das Museum seit 2021 für alle geöffnet ist. Außerdem habe die Klasse gelernt, dass die Sammlung mittlerweile über 200 Bilder von Tetjus Tügel umfasst. Beim Rundgang, so schildern die Schüler, sei besonders aufgefallen, wie gemütlich und persönlich alles gestaltet ist: Möbel, Gegenstände und kleine Details wie Tetjus Tügels altes Akkordeon gäben Einblicke in seinen Alltag und ließen Besucher in eine andere Zeit eintauchen.
Die Schüler erklären, dass beim Betrachten der Ausstellung viele Fragen entstanden seien, weil die Kunst auf jeden unterschiedlich wirkte. Hein Meyer und sein Team hätten diese Fragen mit spürbarer Leidenschaft beantwortet und spannende Geschichten aus dem Leben von Tetjus Tügel und seiner Frau Vera Tügel erzählt. Die Klasse erwähnt außerdem ein kleines Videospiel, das besonders für jüngere Besucher interessant sein könne.
Nach dem Besuch, so fassen die Schüler zusammen, seien sie mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gegangen und könnten sagen, dass der Aufenthalt alles andere als langweilig gewesen sei. Ein Besuch im Tetjus-Tügel-Museum eröffne neue Blickwinkel auf frühere Zeiten und auf die Heimat und sei auch für die jüngere Generation empfehlenswert. Wer ein Museum suche, das nicht überfordert, sondern zum Nachdenken einlädt, sollte diesem besonderen Ort in Bremervörde unbedingt einen Besuch abstatten.
